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Un visa pour Paris - Sibylle Bergemann & Ute Mahler

„Un visa pour Paris“ mit Fotoarbeiten von Sibylle Bergemann und Ute Mahler stellt deren Eindrücke aus Paris in den Mittelpunkt. Es sind frühe, zu Zeiten der DDR entstandene Schwarz-Weiß-Studien der renommierten „Ostkreuz“-Fotografinnen.

Sibylle Bergemann und Ute Mahler wurde 1979 als Bürgerinnen der DDR das seltene Privileg zuteil, über ein Visum nach Paris zu reisen. Beide setzten ihre Sicht auf Paris um, beide reisten in den 80er Jahren erneut in die Metropole. Dabei entstanden bewegende und eindrucksvolle Aufnahmen. Paris als Sehnsuchtsort – daran kann sich Ute Mahler, Jahrgang 1949, noch gut erinnern. Sibylle Bergemann (1941–2010) und sie reisten sogar zweimal unabhängig voneinander in die Stadt an der Seine, was nur nach Überwindung komplizierter bürokratischer Hürden möglich wurde.

Beide Fotografinnen dokumentieren nicht zuletzt durch die Umstände ihrer Reisen ein anschauliches Stück deutsch-deutscher Geschichte. Zugleich vermitteln die entstandenen Fotoarbeiten eine große Leichtigkeit, ein Lebensgefühl, das sich den Fotografinnen in Paris mitteilte.

Kuratiert von Kathrin Kohle.